März 14, 2012

R.I.P. EB

Posted in Erleben, Lernen, Lesen um 9:19 pm von deadra

I was always that kid.

The one that had just one more question after everybody else was ready to move on.
The one who wanted to know all about how and why and where and anyway, does it bounce when you drop it? (still, I find, one of the most important pieces of information to have about anything ^^)

It didn’t matter what the topic was, if I didn’t know it, then I had to find out right away, and adults who couldn’t answer my questions were an annoying obstacle in my quest. (They were adults…knowing stuff was what they were there for, after all.)

But everything changed once I had figured out how to read. Because that was when something momentuous happened – my parents took their encyclopedia (12 volumes, blue, with golden font – just beautiful) and moved it to a shelf that was low enough for me to reach.

That was probably the single most empowering thing anyone has ever done for me. To actually put everything there was to know right there, at my fingertips, whenever I wanted it.
There was so much of it, there wasn’t the slightest chance I’d ever get bored. But at the same time there wasn’t so much I’d be intimidated – I could hold the whole lot in my arms, after all. (Well…for a couple of seconds. Almost.)

Now, intellectually, I know that I have even more knowledge at my fingertips right now, and with my smartphone I can not only hold it in my hand, but even carry it with me.
But at the same time, the internet is vast and endless and what gatekeepers there are are highly specialised or unreliable.  Gaining knowledge there requires a kind of advanced rational literacy that I wouldn’t even have dreamed of when I was five.
The encyclopedia was dependable, reliable, and safe in the sense that I didn’t necessarily need an adult to read it with me to make sure I couldn’t stray into the weird world of porn. (Anyone who claims that using the internet effectively isn’t a skill that has to be learned is a liar who forgot their first embarassing misadventures on purpose.)

I owe that encyclopedia a lot, and I still miss it, sometimes, both for what it is and what it embodies.

And that’s why I think it’s so very sad that the Encyclopaedia Britannica is stopping the presses. Because the internet won’t fit on any bottom shelf, and the internet won’t ever belong to a little girl all to herself. And because I recently looked into my great-grandparents‘ encyclopedia, which is a little over 100 years old. What’s in there is just as informative as what isn’t. (Seriously… Mind. Blown.)

Losing that is a sad thing indeed.

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Februar 8, 2008

Posted in Lernen um 2:33 pm von deadra

Weil ich meinen Frust bekämpfe indem ich Nonsens lese, hatte ich die Chance folgende wichtige Lektion zu verinnerlichen:

There is always somebody out there who can bend spacetime better than you can.

Februar 26, 2007

Reality Check

Posted in Lernen um 10:56 pm von deadra

Scheinbar gibt es doch einen klitzekleinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

Ich habe heute meine erste richtige Presseaussendung geschrieben. Und von der Tatsache, dass meine letzte Übung in diese Richtung schon wieder über 2 Jahre her ist, ganz abgesehen, muss ich gestehen, dass mir bei dem Gedanken, dass diese Seite jetzt wirklich irgendwo hingeschickt und gelesen (im Idealfall zumindest) wird, schon mulmig ist.

Kann ich sowas überhaupt? DARF ich sowas überhaupt??

Scheinbar hatte ich mir den Wunsch, man möge mich endlich ernst nehmen, nicht ordentlich überlegt. Jetzt haben die Menschen nämlich auch ernsthafte Erwartungen…

Was haben wir heute noch gelernt?
George Clooney hat sich die Augen verschönern lassen.

Und – laut James Cameron (und der muss es ja schließlich wissen) – waren Jesus Christus und Maria Magdalena ein Ehepaar und waren zusammen in Jerusalem begraben.
… Den Film hab‘ ich gesehen. Antonio Banderas hat in der Hauptrolle mit Jesuitenfrisur irgendwie blöd ausgeschaut.

November 6, 2006

Posted in Lernen um 10:19 pm von deadra

Situationen, die sich im kreativen Conflict Mapping ergeben:

„So you had Israel on the one side, and Hizbollah on the other side, and Lebanon in the middle. And it’s hard to fight through Lebanon, because he’s basically a tall Jamaican.“

Ich war Syrien. (Le kann’s bezeugen *g*)

Juni 28, 2006

Posted in Lernen um 8:19 am von deadra

Pseudohalluzination n. med.

…wenn man also nicht wirklich Dinge sieht, die nicht da sind…

…Das beschreibt meinen aktuellen Bewusstseinszustand ^_^

November 14, 2005

Posted in Lernen um 9:04 am von deadra

Irgendwelchen Wissenschaftlern an der Universität von Cardiff war scheinbar sehr fad.
Anders kann ich mir nicht erklären, wie man sonst auf folgende Idee für eine Studie kommt:

Kann man Erkältungen vorbeugen, indem man sich warm einpackt? Oder, anders ausgedrückt, hatte Mama doch recht?

Zu dem Zweck haben sie 180 freiwillige (verrückten?) Testpersonen hergenommen und in einen Raum gesetzt. Die Hälfte davon hatten ihre Füße 20 Minuten lang in einer Wanne voll kaltem Wasser.

In den nächsten 5 Tagen waren dann 29% der „Eingeweichten“ erkältet, im Gegensatz zu nur 9% derjenigen, die warm bleiben durften.
Was lernen wir daraus? Prof. Ron Eccles, der Direktor des „Common Cold Centre“ (ja, es existiert!!! warum auch immer…) sagt es uns:

„Mothers can now be confident in their advice to children to wrap up well in winter.“

Ich weiß ja nicht wie das in anderen Familien ist, aber meine Mutter hatte mit diesem Ratschlag noch nie ein Problem.

Irgendwie überlege ich grade, ob ich mir nicht vielleicht noch andere Ratschläge meiner Mutter wissenschaftlich bestätigen lassen sollte:
Ist es wirklich nicht ratsam sich einen Plastiksack über den Kopf zu ziehen? Warum eigentlich keine Legosteine schlucken? Und vielleicht macht es ja Spaß auf eine heiße Herdplatte zu greifen? Ich brauche Gewissheit! Ich will Statistiken sehen!!!

November 9, 2005

Biblische Wahrheiten

Posted in Lernen um 8:35 pm von deadra

Die Organisation „Answers in Genesis“ („Upholding the authority of the Bible from the first verse.“) baut in Kentucky das erste „Creation Museum“. Das Thema des Museums ist der anschauliche Beweis, dass die Bibel, vor allem Genesis, Wort für Wort wahr ist.

Ok.

Da geht man dann durch verschiedene Räume mit wunderbaren Animatronics von Dinosauriern, die mit Menschen befreundet sind (auch die fleischfressenden). Man sieht Fossilien, die laut Infotafel genau 6000 [sic!] Jahre alt sind, weil Gott damals die Erde erschaffen hat. Hübsch, eigentlich. Völlig verrückt, aber irgendwie herzig.

Nur ein paar Punkte, die mir beim Lesen von Genesis Kopfschmerzen bereitet haben:

– Kain hat bekanntlich Abel erschlagen und wurde dafür von Gott in das Land Nod östlich von Eden verbannt, und zwar allein. Wie kommt es dann, dass er dort scheinbar eine Frau zum „erkennen“ gefunden hat, mit der er Henoch zeugen konnte? Und woher hatte Henoch seine Frau, mit der er Irad zeugte? Und Irad Mehujael? Und Mehujael Metuschael? Und Metuschael Lamech? Es muss im Land Nod soviele Frauen gegeben haben, dass Lamech gleich zwei davon haben konnte… – Aber wo kamen die her, wenn Adam und Eva, bekanntlich die Eltern aller Menschen, mit dem Rest der Familie ganz wo anders waren? Da drängen sich alle möglichen Fragen auf. …

– Als Adam 130 Jahre alt war zeugte er seinen dritten Sohn Seth. Und Seth hatte scheinbar seine eigenen Söhne…wie denn? Laut Bibel hatte er da nämlich noch nicht einmal Schwestern. Vielleicht hat er seine Frau im mysteriösen Lande Nod gesucht und gefunden? Die wachsen da ja scheinbar auf Bäumen …

– Wieso werden die süßen Hausdinosaurier nirgendwo erwähnt? Und überhaupt…wenn die „Familie Feuerstein“ schon so nah an der Wahrheit ist – gilt dasselbe auch für die Jetsons?

November 1, 2005

Santa Muerte

Posted in Lernen um 7:29 pm von deadra

Scheinbar haben mexikanische Drogendealer einen Schutzheiligen… Zu dem wird gebetet, es werden Devotionalien gestiftet, und Lieder über ihn gesungen.

Irgendwie ist das faszinierend.