Februar 25, 2008

The Glass Books of the Dream Eaters …

Posted in Lesen um 1:58 pm von deadra

… von G.W. Dahlquist. (Zu Deutsch „Die Glasbücher der Traumfresser“ – womit es den Goldmann-Award für die wörtlichste literarische Übersetzung abstaubt.)
Ich habe erst etwa hundert Seiten gelesen (von ~ 700), und dennoch hab‘ ich das Gefühl, dass ich zuerst in der Traumnovelle, dann in einem Sherlock Holmes gelandet bin…letzterer geschrieben von H.G. Wells.
Das Land, in dem die Handlung spielt, ist genau wie das viktorianische England…aber es ist nicht England. Und die Stadt ist genau wie London…nur ist es halt nicht London.

Sehr spannend.
Einziger Kritikpunkt bisher: Beschreibung über Beschreibung über Beschreibung über Beschreibung über …  *gähn*
Besonders scheint sich der Autor die Kritik von Thursday Next zu Herzen genommen zu haben, die in „The Well of Lost Plots“ einmal gemeint hatte, dass in Büchern so wenige Gerüche vorkommen. Hier ist alles voll von Gerüchen. Und zwar von so vielen, so zarten, so differenzierten Gerüchen, dass man meinen könnte die Hauptpersonen (oder der auktoriale Erzähler selber), wären eine Reinkarnation von Jean-Baptiste Grenouille.

Note – Eine coole Book Review (nicht zu diesem Buch, zu einem anderen) die ich auf Amazon gefunden habe:  „…this book should have been drastically edited (…), preferrably onto a bonfire.“

1 Kommentar »

  1. kalafudra said,

    *lol*
    Wenn’s nicht zu fad ist, will ich’s mir ausborgen!


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