Februar 23, 2007

Posted in Erleben um 9:36 pm von deadra

Vorgestern hab‘ ich bis drei Uhr früh über’s Internet mit Matt diskutiert. Ihm war danach, und er weiß halt genau, was er sagen muss, um mich in eine Diskussion zu verwickeln. Es war super … zumindest bis gestern in der Früh, als ich um 8 aufstehen sollte.

Den ganzen Vormittag war ich dann dementsprechend im Koma, in der Mittagspause bin ich eingeschlafen, und um 4 war ich dann in Schwierigkeiten. Um 6 war nämlich die Deadline für das Assignment, und ich hatte mir noch nicht einmal einen Konflikt zum Lösen ausgesucht.
Um 5 hatte ich mich mit mir selber auf den Iran geeinigt, und mir war eine Lösung eingefallen, die ebenso simpel wie verrückt ist. In der verbleibenden Stunde hab‘ ich das ganze dann als Resolution formuliert,getippt, gedruckt und abgegeben.

Um halb 7 war ich mit einigen anderen bei Dietrich (Direktor) zum Essen eingeladen – Myler, der Prof aus Kanada hatte gekocht. Das war sehr nett, und lecker. Hat schon was für sich, die EPU ^_^

Danach waren wir Studenten (+ Prof. Georg) bei Mike’s und haben Geburtstage von Anna (Moldova), Habib und Dominic gefeiert. Außerdem gab es eineTrauerminute, in der wir des EPU-Autos gedachten, das knapp vor dem Morgengrauen in einem einsamen Strassengraben eines tragischen Todes gestorben war. (Nicht genug, dass wir in Schlaining sitzen. Nein – jetzt sitzen wir in Schlaining und sind auf ÖFFIS angewiesen…es gibt ganze 5 Busse nach Oberwart pro Wochentag…und keine am Wochenende.)
Es war einer von den Abenden, an denen ich es geniesse, auf einer Party nüchtern zu sein. Da kann man dann beobachten, wie Jean-Paul und Masa zusammen ein Stück (!!!) Schnitzel essen (wie in der romantischen Szene mit der Nudel). Man bekommt außerdem eindeutige Angebote von Masa, lernt von Paul im Trockentraining, wie man eine Propellermaschine fliegt („But remember – if you’re in a thunderstorm, with the wind blowing from the side at 60 miles an hour, and you loose an engine, it’s a different story.“), und diskutiert mit Sean über die Hitliste der 10 peinlichsten politischen Ausrutscher in der amerikanischen Politikgeschichte. (Wie kann es sein, dass jemand, der schwankt wie ein Bäumchen im Winde, sich an einem Sessel festhalten muss und die blutunterlaufenen Augen kaum noch richtig offen halten kann, immernoch logisch und kompetent über Politik diskutieren kann???)

Danach, wurde ich noch Zeugin eines Wrestlingmatches zwischen Naghmeh (weiblich, dünn, etwas kleiner als ich) und Cary (männlich, 8m groß, Weltrekordhalter im Dauer-Basketballspielen), woraus ich folgendes gelernt habe: 1.) Manche Kämpfe sind nicht so ungleich, wie sie auf den ersten Blick aussehen. und 2.) Iranerinnen beissen.

Mein Leben glaubt mir keiner.

***

Marienkäfer-Update: Gestern waren es allein am Vormittag drei, heute nur zwei.
Und zur Erklärung – es handelt sich um verschiedene Marienkäfer. Die Flecken sind jedes Mal anders.

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