Februar 11, 2007

Wochenende

Posted in Erleben um 12:20 am von deadra

Tja – es hatte doch ein Ende!

Galtung hat am Freitag um 6:30 in der Früh das Gebäude verlassen, damit er rechtzeitig zu seinem Treffen mit dem Bundespräsidenten in Wien sein konnte. … Es muss schon furchtbar sein, wenn man solche Beziehungen hat.

Unsere Gruppe hat schlussendlich doch noch die Welt gerettet (die anderen Gruppen übrigens auch).
Und alles, was wir dazu gebraucht haben war eine Formel um die benötigten Gelder zu berechnen, Steuern aufs BSP, auf Finanzspekulation (5% – *evilgrin* nehmt das ihr …Kapitalisten, ihr!) und auf TNCs. Und natürlich einen Mechanismus zur Verteilung bzw. Kontrolle.
Dazu dann noch ein nettes Logo, einen Slogan und ein Layout (mir war danach), und wir waren sogar 3 Stunden vor Ablauf der Frist fertig.
Sean und ich haben uns allerdings dann noch über eine Stunde lang schriftstellerisch selbst verwirklicht und an dem Text gefeilt, dass es eine Freude war. Es ist vermutlich freakig, dass mir sowas Spaß macht, aber ich steh dazu.

Danach (weil’s schließlich noch nicht einmal Mitternacht war) haben wir uns noch „Hoodwinked“ – „Die Rotkäppchen-Verschwörung“ – angeschaut. Göttlich. SOOOOOOOOOOO genial!!! Alles. Sogar die Hintergrundmusik war so herrlich sarkastisch. Da hoppst Rotkäppchen alias „Red“ deprimiert durch den Wald und alle Blumen schließen sich sobald sie vorbeigeht, und im Hintergrund tönt die Ballade „Oooooooooooooh Because Red is blue today. Red is blue today. Red is blue. That doesn’t make much sense, but Red is blue today-yay-ay….“. ^__^  Schon sehr genial. Und das der Film aufgebaut ist wie Rashômon…und überhaupt.

Zum Freitag gibt es bis zum Abend nur Folgendes zu sagen: Faulheit rulez!
Und zu der Party nachts kann man nur sagen

  • dass moldovischer Brandy auf nüchternen Magen scheinbar zu Diskussionen über die Entpolitisierung des Nationalismus führt,
  • dass es seltsam ist, dass jetzt zwei „Catherines“ im Haus sind („I thought you were dancing.“ „Me?!“ „Yes. Ola just said to me – Look, Catherine is dancing.“ „Huh?!“)
  • dass man wohl nicht gelebt hat, bevor man nicht gesehen hat, wie ein blonder Libanese und ein 1,80 großer, betrunkener Japaner miteinander Boogie tanzen.

Heute wurde wieder der Unproduktivität gefrönt (und die Festplatte ein bisschen ausgemistet). Außerdem hat Cary versucht mich für die Mac-User-Sekte zu missionieren. Ich weiß nicht so recht. … Ich habe im Moment zwar das Gefühl, dass ich meinen letzten Windows-Computer benutze, aber vielleicht verkaufe ich meine Seele ja auch an den kleinen, fetten Pinguin. Wer weiß.

Abends hab‘ ich voller Begeisterung „Little Miss Sunshine“ gesehen. Bin begeistert. Wie mir der Film bisher entgehen konnte, weiß ich nicht. Aber jetzt hab‘ ich ihn ja gesehen und alles ist gut.
Wenn ich eine  Hektoliter-Dose  Haarspray hätte, dann würd‘ ich gern einmal probieren ob man solche Schönheitswettbewerbs-Frisuren tatsächlich machen kann. Wär‘ sicher lustig.

Und jetzt, vor dem Einschlafen, weil ich aus irgendeinem Grund darauf gekommen bin, hab‘ ich noch schnell den Text zu „Oh, the Places You’ll Go!“ von Dr. Seuss rechts oben auf eine Page getan. Es ist zwar ohne die psychedelischen Bilder nur halb so toll, aber immernoch ganz, ganz herzig.

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