August 14, 2006

Posted in Erleben um 10:00 pm von deadra

Es ist offiziell…man kann es mir nicht recht machen.

Vor Kurzem, als es noch unmenschlich heiß war, habe ich mich lauter als die meisten anderen Leute über das Wetter beschwert – schließlich liegen 30 Grad und mehr weit über meiner Betriebstemperatur. (Vielleicht sollte ich mir ein Etikett machen lassen, auf dem „Kühl und trocken lagern“ steht…gleich unter „80% hot air 5% cotton 15% inane trivia“)

Naja…jedenfalls ist das Wetter inzwischen kalt und nass und infolgedessen und wegen mangelnder Ausrüstung bin ich das auch. Und ich beschwere mich natürlich genauso laut…

Wie gesagt…man kann es mir nicht recht machen.

* * *

Was gibt es sonst noch?
Nur noch 2 Tage bis zur ersten praktischen Fahrstunde. Rette sich wer kann !!!

Donnerstag und Freitag war in Bruck das alljährliche Gauklerfestival – mit vielen bekannten Gesichtern aus dem Vorjahr…aber selbst die Stammgäste werden immer besser…(„Für diese Nummer [Anm.: Jonglage mit 6 brennenden Fackeln] müssen jetzt bitte alle aufstehen. Besonders die Blonden, die brennen besonders gut!“)

Am Samstag war dann das Brucker Stadtfest, das heuer leider großteils nicht nur ins Wasser sondern auch in den Kühlschrank gefallen ist. Aber der Stimmung hat das nicht wirklich viel Abbruch getan, würde ich sagen. Ich habe aus diesem Anlass meinen inneren Schweinehund überwunden und bin zum allerersten Mal in meinem Leben mit dem „Breakdance“ gefahren. Eine nachträgliche Beobachtung dazu von Marion, die unten gewartet und unsere Taschen und meine Brille gehütet hat: „Es war sehr cool – alle kreischen und klammern sich fest, nur die Tina und du, ihr unterhaltet euch seelenruhig weiter.“ – Aber lustig war’s…keine Ahnung, warum ich mir immer eingebildet habe, das wär zu schnell/wild für mich.

Davor, am Nachmittag, hat 3-sat wieder eine Runde „Pop Around the Clock“ gezeigt. Das Programm war diesmal recht durchgehend aus ruhigem, melodiösem Pop zusammengesetzt. Es ist schon eine ganz eigene Art der Entspannung sich auf der Couch zusammenzurollen und lautstark mit Alanis Morisette mitzusingen, während man auf der Suche nach Inspiration durch ein Zucchini-Kochbuch blättert ^____^
Eines der Konzerte davor, James Blunt, hat bei meinem Schwesterherz einen etwas ungewöhnlichen Effekt erzielt…sie ist jetzt voll der Bewunderung – aber nicht für James Blunt sondern für dessen Keyboarder Paul („Der singt viel besser. Es wär noch viel cooler, wenn der die Lieder ganz allein singen würde.“). Vielleicht findet sich also irgendwann beim nächsten Österreich-Konzert von James Blunt zwischen zahlreichen anderen Groupie-Transparenten auch eines mit der Aufschrift „PAUL – This should be YOUR show!!!“

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