10.28.07
ha…HA…HATSCHI!!!
Bescheiden, wie ich das nunmal bin, wünsche ich mir im Moment nicht einen, sondern ACHT Hunde.
Und ein Kätzchen.
Und einen endlosen Vorrat an Taschentüchern.
Aus den Haustieren wird wohl vorläufig nichts.
Aber ich habe zumindest beschlossen nicht krank zu werden.
Ja – so sieht mein Plan für die kommende Woche aus ^^
Außerdem würde ich gern Zeit finden mir den neuen Ang Lee-Film anzuschauen.
Und evtl. auch „The Assassination of Jesse James“ – obwohl der ein Western ist, und trotz Brad Pitt.
Ich war einfach schon wieder zu lang nicht im Kino.
Ich war außerdem schon zu lang nicht Japanisch, Griechisch, Indisch, und Chinesisch essen…aber das ist eine andere Geschichte.
10.23.07
Tja.
Wieder eine neue Woche.
Ich stelle fest, dass inzwischen sogar mein WordPress Deutsch und Englisch vermischt. (Das ist alles Teil der Verschwörung…)
Zu L kann ich nur sagen: Bääääääää (*mit-extra-weit-rausgestreckter-Zunge*)
Die Frage, die mich im Moment beschäftigt: ist es möglich, sowas wie Sprach-Schizophrenie zu haben?
Irgendwie bin ich ‘auf Deutsch’ ein völlig anderer Mensch als ‘auf Englisch’.
In Englischer Umgebung bin ich laut, zynisch, etc.
Deutsch…nicht so sehr.
Mir fällt auf, dass ‘das Hascherl’ wieder da ist. – Meine Freude darüber lässt sich kaum in Worte fassen (*seufz*)
Eigentlich tun mir die Leute im CARE Büro leid…sie glauben, sie arbeiten mit einer ruhigen, ausgeglichenen, sehr leisen Person zusammen.
Und wir alle kennen die Zeugenaussagen, die NACHHER durch die Medien gehen…
„So eine liebe junge Frau.“ „Ich hätt’ nie gedacht, dass gerade sie…“ „Wir hätten ihr nie zugetraut,…“
10.16.07
Reports of my demise are greatly exaggerated…
Tja…was soll ich sagen? Ich war unendlich faul. Und im Grunde genommen bin ich es immernoch.
Aber ich kann schließlich nicht ewig so unkommunikativ bleiben, oder?
Es sei mir gestattet die letzten Monate, ob nun ereignisreich oder nicht, elegant zu überspringen, und stattdessen den Status quo zu beschreiben:
Ich bin wieder in Wien (*jubel*)
Ich bin Praktikantin bei CARE Österreich, und zwar in der Emergency Abteilung. Das lässt sich in wenigen Punkten zusammenfassen:
- Ich hab’ einen eigenen Schreibtisch.
- Ich bin der lieben Erica, die mir an einem verlängerten Wochenende Projektmanagement nähergebracht hat, unendlich dankbar, denn meine Arbeit dreht sich um LogFrames und Proposals und Workplans und Budgets, und ohne sie wäre ich absolut chancenlos gewesen.
- Als Teil meines Vertrages musste ich ein Standard Non-Disclosure Agreement unterschreiben. Das hat mir ein fantastisch übersteigertes Gefühl von Wichtigkeit vermittelt, das sich bis jetzt gehalten hat.
- CARE liebt Ankürzungen. Und Codes. Und besonders Codes mit Abkürzungen drinnen, und Abkürzungen für Codes.
- Ich habe mich 4 Jahre lang scheinbar umsonst bemüht, mein Deutsch und mein Englisch feinsäuberlich voneinander getrennt zu halten, damit aus mir nur ja kein zweiter Schwarzenegger wird. Wenn alle Fachausdrücke fast unweigerlich Englisch sind, und Sätze fallen wie „Das ist eh eines von meinen To Dos“ oder „Haben wir das nicht eh schon gelearned?“, wird mein Widerstand wohl über kurz oder lang zwecklos sein.
Was gibt es sonst noch zu sagen? Ich bin schon die 3. Woche in einer Wohnung, die mit Gas funktioniert, und bin dennoch – zu meiner eigenen Überraschung – noch nicht in die Luft geflogen. So weit, so gut.
Ich kann jetzt von meinem Laptop aus fernschauen. Das ist irgendwie cool.
Und an die Tatsache, dass mein Internet-Modem einen Namen und Augen hat, werde ich mich vermutlich auch noch gewöhnen … irgendwann ^^“
Achja…ich gelobe außerdem feierlich Besserung meiner Blog-Gewohnheiten.