03.31.06

Schande

Veröffentlicht in Erleben um 6:23 von deadra

Habe grade einen kurzen Online-Intelligenz-Test gemacht.

16/20 … sehr peinlich. Aus Frust geh ich jetzt essen ;)

03.29.06

*rofl*

Veröffentlicht in Sehen um 10:52 von deadra

Man stelle sich vor…eine abendfüllende Sci-Fi-Parodie, die zwei meiner liebsten Universen vereint (und dann aufeinander loslässt, hehe). Und das ganze in hervorragender Qualität, mit tollem Humor…und auf Finnisch (sehr, sehr, sehr seltsame Sprache, im Übrigen…die ist so ganz jenseits von allem, was ich je gehört habe)!

Nein, ich bin nicht auf Drogen (Schokolade und Koffein wie immer ausgenommen) – es existiert. Existiert es nur, nein!!!, es ist sogar gratis von der Webseite downloadbar.  (ok…jetzt vergewaltige ich schon Cicero…vielleicht bin ich doch auf irgenwelchen illegalen Substanzen … *nimmt-Inhaltsstoffe-der-Schokolade-unter-die-Lupe* – "Emulsifier?? Stuff that gives you the brain of a mule?")

Naja…jedenfalls – für alljene, die wissen wollen, was diesen besorgnisserregenden Bewusstseinszustand hervorgerufen hat:

STAR WREK  -  In the Pirkinning

03.28.06

?!?

Veröffentlicht in Erleben um 7:17 von deadra

Irgendwas war heute mit meinem Östrogen-Spiegel los.

Aber das fällt mir erst jetzt auf…Vor ein paar Stunden kam mir noch alles ganz normal vor. Sehr seltsam.

Ich war heute in Geschäften, die ich normalerweise nicht betreten würde. Ich habe mir mit echtem Enthusiasmus hohe Schuhe angeschaut (!!!). Und ich bin mir relativ sicher, dass ich normalerweise nicht dazu neige in einer Umkleidekabine herumzuwirbeln, nur um zu schauen wie der lange schwarze Rock fliegt und ob das Blümchen-Top (!!!) von hinten so nett ausschaut wie von vorne.

Außerirdische Gedankenkontrolle – die einzig logische Erklärung. 

03.25.06

Jeremy Clarkson

Veröffentlicht in Erleben um 2:15 von deadra

Es ist wieder mal soweit. Zeit für die glorreiche Rückkehr der Rubrik „England spinnt“.

Mein heutiges Thema ist die britische Institution namens Jeremy Clarkson, seines Zeichens der kontroversiellste Moderator, den die BBC zu bieten hat, außerdem Zeitungskolumnist, Auto-Journalist, Bestseller-Autor („The World According to Clarkson“) und selbsternannter Experte in absolut ALLEM.

Ein arroganter, chauvinistischer, sexistischer, reaktionärer Testosteronsüchtler, der alles verabscheut, was nicht entweder englisch, schnell, extrem leistungsfähig oder in sonstiger Weise macho-mäßig ist. – Mit einem Wort er ist ultimativ unangenehm (und schlecht angezogen).
ABER er ist auch unglaublich unterhaltsam.
Seine aktuelle Sendung, Top Gear, die unter anderem einen internationalen Emmy gewonnen hat, ist ein Paradebeispiel dafür. Offiziell geht es um Autos…aber eigentlich nicht wirklich. Die Autos sind nur eine Entschuldigung für ein Konzept, das brilliante Comedy bedeutet:

Clarkson und seine beiden Co-Moderatoren „besprechen“ in jeder Sendung mehrere neue sowie einige besondere ältere bzw. kultige Autos. Dafür stellen sie sich absolut hirnrissige „Challenges“, bei denen man sich manchmal wirklich fragen muss…

Beispiele?

- Jeremy Clarkson setzt sich in einen nagelneuen Land Rover und lässt sich von einem Challenger-Panzer (scheinbar der beste, garantiert aber der schnellste Panzer der Welt) über die Salisbury Plains jagen und mit Platz-äh-Granaten (?) beschießen. (Fazit: „This is a really, really, really, REALLY good offroader, but if you’re planning on invading a country, take a tank.“)

- Jeremy Clarkson (ja, er bekommt IMMER die lustigsten Ausflüge) versucht sich mit einem neuen Jaguar auf einem zugefrorenen See in Norwegen im Eiskunst-Fahren. („I want a car like this. … Ok, scratch that – I WANT A LAKE LIKE THIS!!!)
- Jeremy Clarkson und einer seiner Kollegen messen sich im Biathlon…Top Gear-Style. Einer hat einen Range Rover, der andere einen Jeep, und während der arme Kollege mit einem normalen Biathlon-Gewehr schießt, springt Clarkson aus seinem Auto und fischt eine P-90 aus dem Kofferraum. (Die Zielscheiben waren danach Schweizer Käse).

Was noch? Er ist in einem Offroader bergauf zum Gipfel von Ben Nevis gefahren, einfach um zu beweisen, dass es geht. Er hat einen Porsche 911 zum Spaß auf einen Wohnwagen fallen lassen, hat einen original-Mini auf Ski montiert, mit einem improvisierten Raketenantrieb ausgestattet und den Holmenkollen „runterspringen“ lassen, eine Chevrolet Corvette von einem Hubschrauber aus mit einem Gatling-Gewehr durchlöchert, einen nagelneuen Nissan Micra gekauft und direkt im Schauraum mit einem Vorschlaghammer völlig demoliert, und mit zwei Teams aus je vier Seat Ibizas „Fussball“ gespielt.
Außerdem hat er Franzosen, Amerikaner, Deutsche, Iren, Österreicher, Italiener, Spanier, Norweger, Waliser, Europäer im Allgemeinen, Ausländer im Allgemeinen, Frauen, ältere Menschen, behinderte Menschen und überhaupt jegliche Art von intelligentem Leben (und einige Arten von weniger intelligentem Leben) beleidigt und sich selbst zum König des idiotischen und oberflächlichen Kommentars gemacht.

Und er hat einen Esel namens Kristin Scott Donkey … Wir lieben ihn ;)

Jeremy Clarkson

03.24.06

Amerikanischer Teenage Rock

Veröffentlicht in Sehen um 5:46 von deadra

„You picked me up from school,
You attended all my sporting functions,
You bought me a car,
You gave me use of a credit card,
BUT HOW CAN I FEEL PAIN?
BUT HOW CAN I FEEL PAIN?
BUT HOW CAN I FEEL PAIN?
when you’re being so supportive“

- Bill Bailey (aus „Part Troll“)

hehehe (mit Melodie war’s noch besser…im Original klingt es wie eine bessere Papa Roach Nummer ^^)

03.19.06

Random

Veröffentlicht in Erleben um 4:46 von deadra

Feststellung der Woche: Globalisierung war total super für die Mafia.

Fakt der Woche: Es gibt eine autonome Republik Transnistrien.

Bild der Woche: Ehud Barak in Drag, mit einer Uzi in der Hand … Lara Croft’s hässliche Cousine, XD

03.12.06

Veröffentlicht in Erleben um 5:01 von deadra

Vielleicht war es die Überdosis an Placebo, vielleicht war es die traurige Erkenntnis, dass Konflikt allgegenwärtig und unvermeidbar ist. Am ehesten vermutlich noch die Tatsache, dass ich ein paar Threads darüber im Internet gefunden habe.

Jedenfalls hab ich drüber nachgedacht, was die traurigsten Lieder und Musikstücke überhaupt sind. Hat jemand Vorschläge?

Auf Anhieb sind mir schon einige Kandidaten eingefallen:
Radiohead – No Surprises und Creep
Jeff Buckley – Hallelujah
Johnny Cash – Hurt
Billie Holiday – Strange Fruit
Nick Drake – Day is done und Riverman
Cole Porter – Love for Sale und Everytime We Say Goodbye (am liebsten gesungen von Ella Fitzgerald)
Gary Jules – Mad World
Sarah McLachlan – Angel
Damien Rice – Cold Water
Counting Crows – Colorblind
Savage Garden – Two Beds and a Coffee Machine
Stephen Sondheim – Send in the Clowns
Andrew Lloyd-Webber – Tell me on a Sunday

John Williams – Schindler’s List (da kommen mir tatsächlich die Tränen…jedes einzelne Mal)
Arvo Pärt – Spiegel im Spiegel
Henryk Gorecki – Symphonie der Klagelieder
Samuel Barber – Adagio for Strings
Gabriel Fauré – Requiem
W.A. Mozart – Requiem

und viele, viele mehr. Hat sonst jemand Vorschläge?

03.11.06

Pausen

Veröffentlicht in Erleben um 2:11 von deadra

Ich sitze stundenlang auf meinem Bett, umgeben von tonnenweise Büchern, Zetteln, Notizbüchern und Kärtchen. Es macht keinen Spaß.

Zur Entspannung lese ich zwischendurch Comics von Neil Gaiman und Alan Moore.
Daraus hab ich so einiges gelernt:

1. Ich weiß nicht annähernd soviel über das Marvel-Universum wie ich gedacht hatte.
2. „Marvel 1602″ ist toll – eine Parallelwelt mit Figuren wie Peter Parquah, Carlos Javier und Scotius Sommerisle.
3. Neil Gaiman ist sehr cool.
4. Alan Moore ist ein Genie.
5. Alan Moore sieht genauso aus, wie man ihn sich vorstellt.
6. Ohne den letzten Film gesehen zu haben – seine Comics hätten nie verfilmt werden sollen. (Nicht einmal mit Johnny Depp, Sean Connery und Natalie Portman.)

Dazu höre ich Placebo, was vermutlich nicht gerade die beste Taktik ist um meine Laune zu verbessern. Aber mir ist einfach danach. Das neue Album ist übrigens sehr gut. (Nur nicht zu empfehlen in Verbindung mit „V for Vendetta“…da herrscht dann Selbstmordgefahr.)

03.10.06

Veröffentlicht in Sehen um 6:16 von deadra

Schwarzweißes Bild. Dichte Wolken von oben. Kein Ton.

Dann plötzlich ein Donnern, ein Lichtblitz und eine schnell wachsende Pilzwolke.

Schrift am Bildschirm: What do YOU want to watch? – SKY TV

Soll das Werbung sein?

Ich persönlich weiß, was ich sehen will. Und zwar DAS HIER. Garantiert Atombomben-frei. Man kann sagen, was man will. Es geht einfach nichts über BBC-Dokumentationen.

Körperwelten

Veröffentlicht in Sehen um 2:02 von deadra

Erinnert ihr euch noch daran? An die Ausstellung, die jeder gesehen haben musste?

Gunther von Hagens, der Mensch, der diese Plastifizikation (Plastifizierung? Plastion? Plastifikationierung?) erfunden hat, ist wieder da. Und wie. Er macht Autopsien live im Fernsehen (Channel4).
Es ist irgendwie herzig, auf eine morbide Art und Weise, wie er mit seinem extremen Akzent Sachen erklärt und mit sichtbarem Genuss nach Herzenslust schnippelt und manscht. Er freut sich wie ein kleines Kind unterm Christbaum, zwischendurch…“Look, look, look, look, look here!!! I have found ze second coronary artery. It woz trying to hide but now I have find zis artery!!!“ (Ich bin ja keine Expertin, aber sollte er nicht eigenlich wissen, wo man die findet? So groß kann ein Herz doch nicht sein? Und wenn’s nur zwei davon gibt, und eine ist klar sichtbar, dann kann die andere doch nicht weit sein? … Ok, dieser Kommentar allein illustriert vermutlich eindeutig, warum ich nie im Leben Medizin studieren könnte. Es ist gut so.)

Aber den besten Job hat nicht von Hagens, auch nicht sein schweigsamer Assistent Igor, äh, Marius, nein, nicht einmal der arme englische Doktor, der das alles in Alltagsenglisch erklären muss. Nein. Den besten Job hat eine junge Dame, deren Name nie erwähnt wird.

Sie verbringt die gesamte Sendung in einer Studioecke und malt den Teil der inneren Organe, der besprochen wird, auf den Oberkörper eines nackten jungen Herren namens Dennis. Hehe. Der genaue Sinn dieser Übung ist mir nicht ganz klar, weil sie ansonsten alles mit plastifizierten Beispielen demonstrieren. Außerdem haben sie Computeranimationen etc zur Verfügung.

Vielleicht haben sie nur eine Ausrede gebraucht um Dennis im Studio zu haben. Auf die Art haben die Leute im Publikum etwas, worauf sie sich konzentrieren können, wenn ihnen die Hauptshow zu grauslich wird. Warum auch immer, Dennis ist am Ende der Sendung immer sehr schön bunt ^_^

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